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Die Kinder des Monsieur Mathieu

Als erfolgloser Musiker kommt Clement Mathieu 1949 ins Internat, um dort als Aufseher für die Schüler zu arbeiten. Am Tor steht der junge Pépinot, der auf seinen Vater wartet. Der Waise Pépinot glaubt, dieser hole ihn am Samstag ab, obwohl er wie die Mutter im Krieg gestorben ist. Der Hausmeister Maxence führt Mathieu zu Rachin, dem Internatsdirektor, der sich über Mathieus verspätete Anreise beklagt. Als sich Maxence bei einem Schülerstreich verletzt, lässt Rachin zum Appell läuten. Da sich niemand zu seiner Schuld bekennt, fordert Rachin Mathieu auf, einen Jungen aus der Namensliste auszusuchen. Mathieus Vorgänger Régent verrät Mathieu den Schuldigen, Le Querrec. Statt ihn an den Direktor zu verraten, verpflichtet Mathieu ihn, sich in den Pausen um den verletzten Maxence zu kümmern.

Nachdem Mathieu eines Abends die Jungen ein Spottlied schief singen hört, kommt ihm die Idee, den Knaben das Singen beizubringen. Er beginnt erste Melodien zu komponieren. Als Pierre Morhange, ein laut Régent besonders schlimmer Schüler, den Direktor mit einer Zeichnung verärgert, muss er in den Karzer. Während er dort einsitzt will ihn seine Mutter Violette außerplanmäßig besuchen; Mathieu soll sie wegschicken und verliebt sich in sie. Er erklärt ihr, sie könne ihren Sohn nicht sehen, da er gerade beim Zahnarzt sei, nichts Schlimmes. In einer Unterrichtsstunde lässt Mathieu die Jungen vorsingen und sortiert sie nach Stimmlagen. Er will einen Chor gründen, doch als er Rachin danach um Erlaubnis bittet, ist dieser wenig begeistert. Er lässt Mathieu dennoch gewähren.
Der nun vom Direktor legitimierte Chor probt stetig und wird immer besser. Das gemeinsame Singen im Chor unter der liebevollen, jedoch strengen Leitung des Monsieur Mathieu weckt Freude an Kunst und Kultur und formt aus einer Horde wilder Jungs zivilisierte Menschen, die dadurch bessere Lebenschancen erhalten.

Heinz Bähler, Pianist, Komponist und Chorleiter der Singschule Zürich Waidberg, hat die berühmten Melodien zu einem Musical auskomponiert und zusammen mit seiner Tochter Susanne Sanchez, Theaterpädagogin und Schauspielerin, eine Theaterfassung geschrieben.

Komposition: Bruno Coulais, Christophe Barratier
Musikfassung: Heinz Bähler
Musikalische Leitung: Jürg Kerle, Lilian Köhli
Regie: Susanne Sanchez Bähler, Sybille Hofer
Gesang: Chöre der Singschule Chur
Orchester: Camerata Fanny Mendelssohn
Projektleitung: Lilian Köhli

Aufführungen

Theater Chur
Freitag,  29. September 2017 - 19h
Samstag,  30. September 2017 - 19h
Sonntag,  1. Oktober 2017 - 16h

Ticketvorverkauf: Theater Chur, Kasse oder online hier

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